Diese Vitaminbomben halten dich fit

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Orangen sind vielseitige Früchtchen: Ihren Geruch verbinden wir mit warmen Sommertagen in der Toskana genau wie mit gemütlichen Kaminabenden in der Weihnachtszeit – und ihr Geschmack passt zu Hühnchen genau so gut wie zu Schokolade.

Im Fruchtfleisch stecken gesunde Vitalstoffe, die unser Immunsystem stärken und unserem Körper gut tun. Bekannt sind Orangen insbesondere aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C.

Ein Grund mehr also, die farbenfrohen Früchte öfter in unsere Ernährung einzubauen. Das ist besonders im Winter eine gute Idee.

Frühstück: Warum sollten Vegetarier und Veganer mehr Orangen essen?

Eine Eigenschaft der Orange ist besonders für Veggies interessant: Ihr hoher Vitamin C-Gehalt erhöht die Aufnahme von pflanzlichem Eisen.

Das bedeutet, dass das enthaltene Eisen in Vollkornbrot oder Müsli besser aufgenommen wird, wenn Vitamin C-haltige Lebensmittel dazu gegessen werden. Bedeutet: Öfter mal Orange ins Müsli schnibbeln oder frischen O-Saft zum Butterbrot schlürfen.

In der Tabelle: Nährwerte von Orangen im Überblick

Nährwerte durchschnittlich, pro 100 Gramm
Kalorien 47 kcal
Eiweiß 1 g
Kohlenhydrate 8,3 g
– davon Zucker 8,3 g
Fett 1 g
Ballaststoffe 2,2 g
Vitamin C 50 mg

Macht Orangensaft dick?

Aufgrund seiner hohen Fruchtzuckergehalts wurde Orangensaft in den letzten Jahren gerne in dieselbe Schublade wie Cola oder Limonade gesteckt – und gilt daher auch auch als Mitverursacher für Übergewicht und Gicht.

Wissenschaftler der Universitäten Kiel und Hohenheim fanden 2018 allerdings das Gegenteil heraus: Ein Glas O-Saft am Tag senkt den Harnsäurespirgel und hilft somit, Gicht entgegenzuwirken. Dieser Effekt kommt den Forschern nach durch den hohen Vitamin C-Gehalt zustande, der das Ausscheiden von Harnsäure fördert.

Und noch etwas fanden die Forscher heraus: Wird der Saft zu einer Mahlzeit getrunken, trägt er zur Sättigung bei und schlägt sich nicht als Extrapolster auf unseren Hüften nieder.

Aber: Trotzdem sollte Orangensaft aufgrund des enthaltenen Fruchtzuckers und der Kalorien natürlich nicht wie Wasser getrunken werden. Ein bis zwei Gläser am Tag sind aber vollkommen in Ordnung.

Saft vs. Fruchtfleich –  was ist gesünder?

Ist Orangensaft genauso gesund wie das Fruchtfleisch der Orange? Die Antwort lautet: Es kommt drauf an.

  1. Es stimmt: Manche Inhaltsstoffe können als Saft besser von unserem Körper aufgenommen werden. Zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe wie Beta-Carotin.
  2. Dafür gehen beim Auspressen andere gesunde Inhaltsstoffe verloren, zum Beispiel Ballaststoffe.

Am besten ist es also, wenn du nicht nur frische Orangen oder nur Saft trinkst, sondern variierst.

Lesetipp

Desserts mit Orangen: Kuchen, Kekse und pur

Aber nicht nur zu herzhaften Gerichten passen Orangen. In Marokko werden Orangen als Dessert serviert: Dafür werden sie einfach filetiert und mit Zimt bestäubt.

Bei der Zubereitung von Kuchen kann Orangensaft auch zu Teilen die Milch im Rezept ersetzen, zum Beispiel bei einem saftigen Möhrenkuchen. Beim Backen findet der Abrieb von Orangenschalen große Beliebtheit. Auch in Kombination mit Schokolade ist Orange der Knaller.

Fruchtig, süß und lecker: Orangen-Rezepte von FIT FOR FUN

Genug geschwärmt, jetzt wird’s ernst. Wir haben die liebsten Orangen-Rezepte der FIT FOR FUN-Redaktion für dich. Viel Spaß beim Nachkochen!

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